Wer Bio kauft, erwartet artgerechte Haltung

Pressemitteilung des Landesverbands Bündnis 90/Die Grünen Berlin:

Wie der RBB gestern vermeldete stammen 90 Prozent der regionalen Bio-Eier aus Massenbetrieben. Dazu erklärt Nina Stahr, Landesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen Berlin:

“Die hohe Nachfrage nach Bio-Produkten ist sehr erfreulich und zeigt, dass die Menschen in Deutschland sich bewusster ernähren wollen. Sie darf aber nicht dazu führen, dass Standards aufgeweicht oder nicht eingehalten werden. Wer Bio kauft, erwartet auch eine artgerechte Tierhaltung. Wenn das nicht gewährleistet ist, brauchen wir bessere Kontrollen und eine klare Kennzeichnung. Damit schützen wir die Tiere, aber auch die Verbraucherinnen und Verbraucher.”

Bußgelder sind nicht die Lösung

Pressemitteilung des Landesverbands Bündnis 90/Die Grünen Berlin:

Zur Initiative von Bildungssenatorin Sandra Scheeres, härter gegen Schulverweigerer vorzugehen, erklärt Nina Stahr, Landesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen Berlin:
„Ich begrüße den Vorstoß von Senatorin Scheeres, konsequenter gegen Schulverweigerung vorzugehen. Dass Schulen nun die Möglichkeit haben, früher aktiv zu werden, ist der richtige Ansatz. Häufiger Bußgelder zu verhängen, ist aber nicht die Lösung. Hinter Schulverweigerung stehen vielfältige, individuelle Probleme. Wichtiger wäre es, diese anzugehen. Oft ist es zum Beispiel besser, erst mal das Gespräch mit den Eltern und Schülerinnen und Schülern zu suchen, wie es etwa der Bezirk-Friedrichshain-Kreuzberg tut. Statt harte Bußgelder zu erzwingen, sollte Frau Scheeres die Bezirke auch dabei unterstützen, wenn sie andere Wege gehen wollen.“