Kita-Qualität verbessern. Schweres muss Wurzel des Problems angehen

Pressemitteilung des Landesverbands Bündnis 90/Die Grünen Berlin:

Zum Vorstoß von Senatorin Scheeres, die Anforderungen an das Kita-Personal zu senken, um den akuten Personalmangel zu bekämpfen, sagt Nina Stahr, Landesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen Berlin:

Das kann nur ein erster Schritt sein. Es ist höchste Zeit, die massiven Versäumnisse der Vergangenheit endlich grundsätzlich anzugehen, um die Situation in den Kitas langfristig zu verbessern. Deshalb ist es zwar richtig, jetzt kurzfristig und schnell mehr Personal in die Kitas zu bekommen und es ist auch gut, dass dieses Personal innerhalb von zwei Jahren mit der Ausbildung zum Erzieher oder zur Erzieherin beginnen muss.

Aber machen wir uns nichts vor: Wenn wir nicht endlich dafür sorgen, dass die Bezahlung deutlich verbessert wird, werden all die hier ausgebildeten Erzieherinnen und Erzieher nach ihrem Abschluss nach Brandenburg abwandern, wo sie deutlich mehr verdienen. Das sehen wir bei den Lehrerinnen und Lehrern und das ist in der Kita nicht anders. Deshalb: Liebe Frau Scheeres, akut die untragbare Situation in vielen Kitas zu verbessern ist richtig – es dabei zu belassen, wäre fatal für die Zukunft der Kitas dieser Stadt.

R2G packt an – 100 Tage Rot-Rot-Grün

von Nina Stahr und Werner Graf, Landesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen Berlin

 Foto Werner Graf und Nina Stahr

Die Schlangen in den Bürgerämtern sind bereits Geschichte, Geflüchtete ziehen aus Turnhallen aus und ein deutlich vergünstigtes Sozialticket für Busse und Bahnen ist beschlossen. Mit Rot-Rot-Grün (R2G) wird Berlin zur Stadt der Möglichkeiten – und die Probleme werden endlich gelöst. Stillstand war gestern, heute wird in die Hände gespuckt.
Genau dafür haben wir im Wahlkampf gekämpft und genau das setzen wir nun auch um. Berlin wird nicht weiter kaputtgespart, sondern wir investieren: in die Schulsanierung, in ein neues Verkehrskonzept und in den Neubau von Wohnungen, damit die Verdrängung endlich ein Ende hat.
Und wir gehen Probleme an, die lange einfach vergessen wurden: Wir digitalisieren die Verwaltung, wir beginnen den Kampf gegen die gesundheitsschädlichen Stickoxide in der Stadt und wir statten die Bezirke mit mehr Personal aus. Wir kümmern uns dabei um das Große und entfesseln das Berliner Stadtwerk, vergessen dabei aber nicht das Kleine und kümmern uns auch um die Wildbienen.
Auch bei uns hat das Thema Sicherheit in den letzten Wochen viele Debatten beherrscht. Als Bürgerrechtspartei ist für uns entscheidend, dass wir die Wahrung von Freiheit und Sicherheit unter einen Hut bekommen. Deshalb investieren wir in die Polizei, stellen mehr Personal ein und führen endlich einen funktionierenden Digitalfunk ein. Wir ergreifen Maßnahmen, die nicht nur mehr Sicherheit suggerieren, sondern tatsächlich mehr Sicherheit bringen.

Wenn die Behörden schnell Termine anbieten, wenn wir die Zahl der Verkehrstoten signifikant senken und wenn wir gesundes Schulessen bereitstellen, profitieren davon alle Menschen in der Stadt – und genau das macht R2G aus.